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Entdecken Sie Gesundheit neu – mit dem Präventions-Blog der RehaZentren Baden-Württemberg!

Gesund bleiben, wohlfühlen, aktiv sein – in unserem Blog finden Sie regelmäßig spannende Beiträge rund um medizinische Prävention, gesunde Lebensweise und aktuelle Gesundheitstrends. Lassen Sie sich von Expertenwissen, praxisnahen Tipps und inspirierenden Geschichten begeistern. Schauen Sie vorbei und bleiben Sie informiert – für ein gesundes Leben mit Zukunft!

RV Fit bei den RehaZentren Baden-Württemberg

RV Fit bei den RehaZentren Baden-Württemberg

Prävention wirkt am stärksten, wenn sie früh ansetzt – genau hier setzt RV Fit an: das Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung für Erwerbstätige, die ihre Gesundheit aktiv stärken möchten. Die RehaZentren Baden-Württemberg bieten RV Fit in unterschiedlichen Formaten an – vom klassischen Programm über kompakte und ambulante Varianten bis hin zu digitalen Angeboten. Damit machen wir den Einstieg besonders niederschwellig und begleiten Teilnehmende praxisnah auf dem Weg zu mehr Bewegung, gesünderer Ernährung und besserem Stressmanagement. 

Im Interview spricht Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, darüber, warum Prävention ein zentraler Baustein unserer Strategie ist, welche Erfolgsfaktoren RV Fit so wirksam machen – und wie wir Prävention wissenschaftlich fundiert und digital unterstützt weiterentwickeln. Außerdem gibt sie einen Ausblick darauf, was sich aus ihrer Sicht im Gesundheitssystem ändern muss, damit Prävention die Bedeutung bekommt, die sie verdient. 

Seit wann bieten Sie RV Fit an? Gab es Hürden?
Die Einführung von RV Fit erfolgte klinikindividuell. In unserer Rehaklinik Überruh wird beispielsweise bereits seit mehr als 25 Jahren Prävention angeboten. Es war auch die Rehaklinik Überruh, die vor vielen Jahren die bundesweite Pilot- / Modellklinik für die Präventionsaktivitäten der DRV war. Das Präventionsprogramm BETSI – der Vorgänger von RV Fit wurde dort konzeptionell erarbeitet und erprobt und hat sich schließlich zu einer Regelleistung der Deutschen Rentenversicherung entwickelt. Inzwischen bieten die Kliniken aus dem Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg die unterschiedlichen RV Fit Programme an: das klassische RV Fit, RV Fit kompakt, RV Fit ambulant und RV Fit digital. Um einen einfachen Überblick über die Vielfalt der Angebote zu ermöglichen und die Zugangswege niederschwellig zu gestalten, haben wir eigens eine Präventions-Homepage der RehaZentren Baden-Württemberg entwickelt: www.rehazentren-praevention.de.
Besondere Hürden gab es nicht. Die Integration in den bestehenden Rehaalltag stellte einen Veränderungsprozess dar, der von den Teams vor Ort engagiert umgesetzt wurde.

Warum haben Sie sich dafür entschieden?
Die Entscheidung – innovativer Anbieter für Präventionsleistungen zu sein – ist Teil unserer unternehmerischen Gesamtstrategie. Wir sind ein kompetenter Gesundheitsdienstleister für Prävention, Rehabilitation und Nachsorge und somit ein nicht wegzudenkender Versorgungspartner von integrierten Versorgungsmodellen. Mit RV Fit können wir diesen ganzheitlichen Ansatz konsequent umsetzen.

Wie läuft es aktuell?
Die Nachfrage nach RV Fit steigt kontinuierlich. Inklusive der bereits vorliegenden Anmeldungen werden allein in 2025 über alle Programme hinweg rund 3.100 Teilnehmende an den RV Fit-Angeboten der RehaZentren Baden-Württemberg teilgenommen haben.
Die evaluierten Rückmeldungen aus den Kliniken zeigen, dass sich das Programm sehr gut etabliert hat und von den Teilnehmenden als bereichernd und praxisnah erlebt wird. Mit vielfältigen Programmen, fachlicher Kompetenz und digitaler Begleitung via App unterstützen wir Menschen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Lebensstil – von Bewegung über Ernährung bis hin zu Stressbewältigung.

Wer wird erreicht?
RV Fit richtet sich an Erwerbstätige. Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden liegt derzeit bei rund 53 Jahren. Es handelt sich überwiegend um Personen, die bereits ein Grundinteresse an Gesundheitsthemen mitbringen.
Unser Ziel ist es, mit dem Angebot RV fit auch die jüngeren Altersgruppen zwischen 18 und 35 Jahren stärker durch entsprechende Marketingmaßnahmen zu erreichen.

Was sind Erfolgsfaktoren, damit das Angebot bei den Teilnehmenden ankommt?
Zu den zentralen Erfolgsfaktoren zählen der multimodale Ansatz aus Bewegung, Ernährung und Selbstmanagement sowie die persönliche professionelle Betreuung durch unsere Therapeutinnen und Therapeuten. Eine wichtige Rolle spielt zudem die digitale Coaching-Begleitung mittels der Prothera Fit App, die insbesondere in der Trainingsphase nach dem Aufenthalt den Transfer in den Alltag unterstützt.
Die Wirksamkeit dieser digitalen Coaching-Komponente wurde auch wissenschaftlich bestätigt: Gemeinsam mit der DRV Baden-Württemberg haben die RehaZentren die digitale Trainingsphase im Programm RV Fit Kompakt untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die digitale Variante dem klassischen Präsenzprogramm in keiner Weise nachsteht – beide führten zu deutlichen Verbesserungen in Arbeitsfähigkeit, Lebensqualität, Selbstwirksamkeit und Stressbewältigung. Besonders positiv bewertet wurden die zeitliche und örtliche Flexibilität des digitalen Formats und die hohe Akzeptanz bei den Teilnehmenden.

Wie blicken Sie mit diesem Angebot in die Zukunft? Was sollte sich ändern?
Für uns ist Prävention kein Zusatz, sondern ein zentrales Element jeder zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung. Wenn wir es ernst meinen mit Effizienz und Lebensqualität, müssen wir Gesundheit aktiv fördern, bevor Krankheit entsteht. Die Krankheitslast in Deutschland gehört zwingend gesenkt. Das deutsche Gesundheitssystem muss den künftigen Schwerpunkt ihres politischen und gesellschaftlichen Handelns auch auf die Prävention legen: personalisiert, datenbasiert und eng am Menschen ausgerichtet. Aus unserer Sicht liegt genau da die große Chance für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement. 
Dabei muss auch für alle Beteiligten klar sein: Prävention muss angemessen vergütet werden.
Unsere Klinikgruppe denkt dabei die Prävention weiter: wissenschaftlich fundiert, mit digitaler Unterstützung und konsequent an den Bedürfnissen unserer Teilnehmenden orientiert. Der kontinuierliche Ausbau unseres Präventionsangebots wird die Position der RehaZentren als verlässlicher (über-)regionaler Partner in der Gesundheitsförderung stärken.
In Baden-Württemberg zeigt die Politik mit der Präventionsallianz Baden-Württemberg deutlich, dass Prävention und Gesundheitsförderung künftig zentrale Säulen des Gesundheitssystems werden müssen. Diese Allianz versteht sich als gemeinsamer Schulterschluss von Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen – mit dem Ziel, Gesundheitskompetenz zu fördern, Krankheiten frühzeitig vorzubeugen und bestehende Angebote sichtbarer zu machen.
Für uns als RehaZentren ist das eine klare Bestätigung: Wir sind auf dem richtigen Weg. Unsere tägliche Arbeit, Menschen zu mehr Bewegung, gesunder Ernährung und besserem Stressmanagement zu motivieren, wirkt nicht nur individuell, sondern ist Teil einer größeren Gesundheitsstrategie im Land.
Ich glaube fest daran, dass wir gemeinsam mit klarer Haltung, ganzheitlicher Strategie und Mut das heutige Gesundheitssystem von innen heraus verändern können.

Bild einer Frau mit Bäumen im Hintergrund

Atmen

Atmen

Wissen Sie wie oft sie in einer Minute atmen?
Kennen Sie die Bedeutung der Nase für den Atemvorgang?
Auf welche anderen Körpervorgänge hat die Atmung einen positiven Einfluss?

Für die meisten Menschen ist Atmen ein Vorgang der wie selbstverständlich abläuft und um den sie sich, wenn überhaupt nur selten oder gar nicht kümmern. Wenn ich atme schöpfe ich Energie und versorge den Körper mit Sauerstoff – Punkt!
Die Bedeutung der Atmung für unser Wohlbefinden geht aber deutlich über diesen Punkt hinaus.

Die Atmung ist immer ein Spiegelbild der aktuellen Befindlichkeit des Menschen und in diesen Zeiten mit all ihren Herausforderungen stockt der Atem sehr oft, manchmal raubt es uns den Atem und in bestimmten Momenten hetzen wir atemlos von einem Termin zum nächsten.

Der Mensch atmet in Ruhe in der Regel zwischen 12 und 18-mal, d.h. am Tag hat das Zwerchfell bis zu 20 000 Kontraktionen oder mehr zu leisten, um die Luft von außen in die Lunge zu saugen.

Eine natürliche Atmung ist eine reine Nasenatmung – aber welche Bedeutung hat die Nase in diesem Zusammenhang?

Fragt man die Menschen dann kommen sehr schnell reinigen, befeuchten und erwärmen! Auf Nachfrage, ob es weitere Aspekte gibt entsteht eine Pause, dass die Nase auch ein Sinnesorgan ist und wir darüber alle Gerüche dieser Welt aufnehmen ist erstaunlicherweise selten präsent. Auch dass es einen Nasenzyklus gibt, eine Nasenöffnung ist offener, die andere weniger durchlässig ist nicht bekannt. Dieser Zyklus ändert sich häufiger am Tag.
Die Bedeutung dieses Phänomens ist abschließend noch nicht ganz geklärt, aber zum einen wird ein regenerativer Aspekt dahinter vermutet und zum anderen gelingt es darüber Gerüche differenzierter wahrzunehmen. Das Spektrum der Geruchswahrnehmung wird dadurch erweitert.
Darüber hinaus bilden die zwei Nasenöffnung im Vergleich zum Mund eine natürliche Verengung. Dadurch wird dem Zwerchfell während seiner täglichen Sogarbeit etwas mehr Anstrengung abverlangt, wie wenn wir durch den Mund atmen würden. Dadurch behält das Zwerchfell seine natürliche Spannkraft.

In den vielfältigen Medien wird ein Aspekt der Atmung immer besonders in den Vordergrund gestellt – der entspannende Einfluss auf den Organismus durch das Praktizieren von verschiedenen Atemtechniken.
Was wieder kaum beachtet wird, die Auf- und Ab-Bewegung des Zwerchfells massiert die Bauch- und Beckenorgane bei jedem Atemzug. Die Verdauung wird unterstützt und es ist auch davon auszugehen, dass selbst die Beckenorgane davon profitieren.

Die Bedeutung der Atmung für unsere Sprache ist bestimmten Berufsgruppen geläufig, aber in der alltäglichen Kommunikation anderen Menschen spielt bei jedem einzelnen von uns eine Rolle. Die Qualität der Stimme hängt zu einem hohen Maß von der Qualität der Atmung ab.

Die Atmung ist also deutlich mehr als nur Luftaustausch zwischen der Lunge und dem Blut und dem Menschen und der Umwelt. Atmung hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden, aus diesem Grund wäre es wünschenswert sich wenigstens einmal am Tag zu bewegen und dadurch die Atmung anzuregen oder in Ruhe zu sitzen und den Atem kommen lassen, den Atem gehen lassen und geduldig zu warten bis ein neuer Atemzug sich von alleine wiedereinstellt.

Eine fröhlich lächelnde Frau. Im Hintergrund ein Baum und der Himmel

Präventionsallianz Baden-Württemberg – Gesundheitsvorsorge und Gesundheitskompetenz stärken

Präventionsallianz Baden-Württemberg – Gesundheitsvorsorge und Gesundheitskompetenz stärken

Baden-Württemberg setzt künftig noch stärker auf Gesundheitsvorsorge: Mit der neu gegründeten „Präventionsallianz Baden-Württemberg“ will die Landesregierung Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung nachhaltig verbessern. Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig vorzubeugen, Lebensqualität zu erhöhen und die Gesundheitskosten langfristig zu senken.

Diese Ausrichtung stand auch im Mittelpunkt der 7. Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg, die am 24. September 2025 in Stuttgart stattfand. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft diskutierten dort unter dem Motto „Prävention made in THE LÄND“ über Chancen und Herausforderungen einer stärker präventiv ausgerichteten Gesundheitsversorgung.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte in seiner Eröffnungsrede, Prävention könne nur gelingen, wenn alle relevanten Akteure gemeinsam handeln. Angesichts demografischer Entwicklungen, zunehmender chronischer Erkrankungen und knapper Ressourcen sei ein Paradigmenwechsel nötig: weg von der reinen Krankheitsorientierung, hin zur aktiven Vorsorge und Stärkung der individuellen Gesundheitskompetenz.

Ein Highlight der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion „Zukunft der Prävention“, an der auch Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, teilnahm. Gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung und Wirtschaft diskutierte sie darüber, wie Prävention in Baden-Württemberg besser verankert werden kann, welche Rolle innovative Technologien spielen und warum Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden werden muss.

Mit der Präventionsallianz, der Bündelung bestehender Angebote und dem verstärkten Einsatz von Bildung und sozialen Medien soll die Gesundheitskompetenz der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig gestärkt werden.

Foto: Dr. Constanze Schaal (3. v. l.) diskutiert über die Zukunft der Prävention (Bild: © Forum Gesundheitsstandort BW / Foto: Jan Potente)

Personen auf einer Bühne, die im Rahmen einer Podiumsdiskussion miteinander diskutieren

Prävention beginnt im Kopf: Wirkung der Achtsamkeit ist wissenschaftlich belegt

Prävention beginnt im Kopf: Wirkung der Achtsamkeit ist wissenschaftlich belegt

Achtsamkeit ist längst als effektives Werkzeug zur Prävention psychischer und körperlicher Erkrankungen in der modernen Medizin und Psychologie angekommen. Warum es sich lohnt, dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken, erfahren Sie im nachfolgenden Beitrag. 

Was genau ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit beschreibt eine innere Haltung, bei der die Aufmerksamkeit bewusst auf den gegenwärtigen Moment gelenkt wird. Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen werden dabei aufmerksam und ohne Bewertung wahrgenommen. Diese Fähigkeit lässt sich durch regelmäßige Übung entwickeln und stabilisieren (Miksch, 2024).

Was sagt die Wissenschaft?
Die Wirksamkeit von Achtsamkeit ist heute gut erforscht. Nachfolgend ein paar Beispiele: 

  • Stressreduktion: Das MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction) wurde von Prof. Jon Kabat-Zinn an der University of Massachusetts entwickelt. Es zeigt in Studien signifikante Effekte bei Stress, Angst und chronischen Schmerzen (Kabat-Zinn et al., 1990).
  • Burnout-Prävention: Achtsamkeit reduziert emotionale Erschöpfung und steigert die Resilienz Antidepressiva (Luken & Sammons, 2016).
  • Psychische Gesundheit: Eine große Metaanalyse zeigt: Achtsamkeit unterscheidet sich bei leichten bis moderaten Depressionen nicht von evidenzbasierten Therapien wie kognitiver Verhaltenstherapie oder Antidepressiva (Goldberg et al., 2023).
  • Körperliche Effekte: Achtsamkeitsmeditation wird seit Jahren erfolgreich zur Behandlung chronischer Schmerzen eingesetzt. Eine Studie unter Beteiligung der Justus-Liebig-Universität Gießen, Harvard Medical School und der Universität Maastricht konnte zeigen, dass Probandinnen und Probanden im Zustand der Achtsamkeit Schmerz sehr wohl spüren, aber nicht so stark darunter leiden, weil die für die Bewertung des Schmerzreizes verantwortlichen Hirnareale weniger stark aktiviert werden (Gard et al., 2012). 

3 alltagstaugliche Übungen:

1. Atem-Pause (1 Minute)
Setzen Sie sich hin, schließen Sie die Augen. Spüren Sie den Atem ein und ausströmen – ohne etwas zu ändern. Wenn Gedanken kommen, einfach wieder zurück zum Atem.

2. Bewusstes Essen
Kein Handy, kein Fernseher. Nehmen Sie sich 3 Minuten, um Ihr Frühstück bewusst zu riechen, zu kauen, zu schmecken. Achtsamkeit beginnt am Küchentisch.

3. Digital Achtsam
Bevor Sie das Handy entsperren: Fragen Sie sich „Was will ich jetzt eigentlich tun?“ – oft reicht die Frage, um automatisch-impulsives Scrollen zu durchbrechen. 

Quellen: 

Mann, der entspannt auf einer Liege liegt und die Arme im Nacken verschränkt.

Krebsrisiko senken: Im Einklang mit sich selbst und der Natur - Wie ein gesunder Lebensstil hilft, familiärem Krebsrisiko aktiv zu begegnen

Krebsrisiko senken: Im Einklang mit sich selbst und der Natur - Wie ein gesunder Lebensstil hilft, familiärem Krebsrisiko aktiv zu begegnen

Krebs betrifft viele Menschen: sei es durch eigene Erfahrungen, durch Angehörige oder durch eine bekannte familiäre Vorbelastung. Wer weiß, dass bestimmte Krebserkrankungen in der Familie häufiger auftreten, stellt sich oft die Frage: „Was kann ich tun, um mein Risiko zu senken?“

Die gute Nachricht: Auch wenn Gene eine Rolle spielen, ist man dem Risiko nicht hilflos ausgeliefert. Studien zeigen, dass ein gesunder Lebensstil einen spürbaren Unterschied machen kann. Selbst bei genetischer Veranlagung. So geht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) davon aus, dass etwa 40 % aller Krebserkrankungen vermeidbar wären. Durch gesunde Ernährung, Bewegung, Rauchverzicht, wenig Alkohol und die Nutzung von Impfungen (DKFZ, 2023).

Genau hier setzt ein besonderes Präventionskonzept der Rehaklinik Überruh im Allgäu an. Umgeben von Natur und Ruhe begleitet ein interdisziplinäres Expertenteam Menschen mit erhöhtem Krebsrisiko dabei, neue Wege zu Gesundheit und Lebensqualität zu finden.

Gesund bleiben statt krank werden: der salutogenetische Ansatz
Im Mittelpunkt steht nicht die Krankheit, sondern die Stärkung der Gesundheit. Dieses Prinzip nennt sich Salutogenese, ein Konzept des Medizinsoziologen Aaron Antonovsky. Es fragt: Was hält Menschen gesund - trotz Belastungen?

Anstatt nur Risiken zu vermeiden, setzt die Rehaklinik Überruh auf die Förderung persönlicher Ressourcen, etwa durch Bewegung, Achtsamkeit, Ernährung und den Kontakt zur Natur. Dieses ganzheitliche Denken hat in der Präventionsmedizin längst Fuß gefasst. Nicht zuletzt, weil die WHO betont, dass gesundheitsfördernde Lebensumstände und Lebensstile entscheidend für die Krankheitsvermeidung sind (WHO, 2021).

Die Natur als Heilerin
Die Klinik liegt im heilklimatischen Kurort Isny, umgeben von Wäldern, Bergen und frischer Luft. Und das ist kein Zufall: Der Aufenthalt in der Natur wirkt messbar positiv auf Körper und Psyche.

Studien zeigen, dass bereits 20 Minuten im Grünen den Cortisolspiegel senken, also das Stressniveau deutlich reduzieren können (Hunter et al., 2019). Weitere Forschungen aus Japan belegen, dass „Waldbaden“ (Shinrin Yoku) die Aktivität von natürlichen Killerzellen, einem wichtigen Bestandteil unseres Immunsystems, signifikant erhöht (Li, 2010).

Bewegung als natürlicher Schutzfaktor
Regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Krebsprävention. Laut dem World Cancer Research Fund (WCRF) senkt körperliche Aktivität das Risiko für mehrere Krebsarten, u. a. für Brust-, Darm-, Gebärmutter- und Nierenkrebs um bis zu 30 % (WCRF/AICR, 2018).

Empfohlen werden mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche (z. B. zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen). In der Rehaklinik Überruh wird Bewegung alltagsnah durch Walking, Gymnastik oder angeleitete Trainingsprogramme, abgestimmt auf persönliche Bedürfnisse, vermittelt.

Gesunde Ernährung: bunt, pflanzlich, ausgewogen
Was wir essen, beeinflusst unser Krebsrisiko erheblich. Die WHO, das DKFZ und der WCRF empfehlen eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und gesunden Fetten, während rotes und verarbeitetes Fleisch sowie Alkohol reduziert werden sollten (WCRF, 2018; DKFZ, 2023).

Konkret:

  • Mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag
  • Verzicht auf Wurstwaren (krebserregend laut IARC, 2015)
  • Alkohol möglichst vermeiden, bereits geringe Mengen erhöhen z. B. das Brustkrebsrisiko (WCRF, 2018)

Die Rehaklinik Überruh setzt auf Ernährungsberatung, praktische Küchentrainings und verständliche Aufklärung, um einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern.

Seelische Gesundheit – die innere Kraftquelle
Menschen mit familiärem Krebsrisiko leben oft mit latenter Angst oder innerem Druck. Doch Stress ist mehr als unangenehm: chronischer Stress kann das Immunsystem schwächen, Entzündungsprozesse fördern und die Krebsabwehr negativ beeinflussen (Reiche et al., 2004).

Selbstmanagement, Entspannungsverfahren und psychoedukative Gespräche helfen nachweislich, das Stressniveau zu senken und die sogenannte Resilienz, also seelische Widerstandskraft, zu stärken. Auch diese Module sind fester Bestandteil des Programms in Überruh.

Fazit: Aktiv werden lohnt sich – auch mit Vorbelastung
Wer familiär vorbelastet ist, hat ein erhöhtes Risiko, aber auch viele Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Die Rehaklinik Überruh zeigt mit ihrem Konzept, dass Prävention nicht Verzicht, sondern Selbstfürsorge bedeutet.

Ein gesunder Lebensstil kombiniert mit Natur, professioneller Begleitung und innerer Balance kann das Risiko senken und die Lebensqualität deutlich steigern. Zahlreiche Teilnehmende berichten von neuer Energie, mehr Gelassenheit und dem Vertrauen, dem Leben mit mehr Stärke zu begegnen.

Denn: Krebsprävention beginnt nicht beim Arzt, sondern im Alltag.

Quellen:

  • DKFZ (2023): www.dkfz.de
  • WCRF/AICR (2018): Diet, Nutrition, Physical Activity and Cancer: A Global Perspective
  • Hunter et al. (2019): Urban Nature Experiences Reduce Stress, Front. Psychol.
  • Li Q. (2010): Effect of forest bathing trips on human immune function, Environ Health Prev Med
  • WHO (2021): Preventing cancer: What you can do
  • Reiche et al. (2004): Stress and cancer, Lancet Oncology
  • IARC (2015): Red meat and processed meat, IARC Monographs

 

Personen auf einer Wiese, die sich Reifen zuwerfen.

Reha-Kolloquium 2025: Digitale Impulse für die Prävention mit RV Fit Kompakt

Reha-Kolloquium 2025: Digitale Impulse für die Prävention mit RV Fit Kompakt

Vom 18. bis 20. März wurde Nürnberg zum Treffpunkt für Fachleute aus Rehabilitation, Prävention und Teilhabe. Das 34. Reha-Kolloquium stand unter dem Motto „Mensch trifft Maschine - digitale Chancen in Prävention und Rehabilitation nutzen“ – ein Leitthema, das die aktuelle Dynamik in der Gesundheitsversorgung perfekt auf den Punkt bringt. Künstliche Intelligenz, digitale Therapieangebote, telemedizinische Begleitung – all das war Gegenstand spannender Vorträge, Diskussionen und Forschungsergebnisse.

Auch die RehaZentren Baden-Württemberg waren Teil des Programms – und zwar mit einem Beitrag, der mitten in den digitalen Puls der Zeit trifft: RV Fit Kompakt. In der Präventionssession wurde vorgestellt sowie diskutiert, wie gut digitale Trainingsphasen in Präventionsprogrammen tatsächlich funktionieren – und ob sie mit dem klassischen Präsenzformat mithalten können.

RV Fit Kompakt – was steckt dahinter?
RV Fit Kompakt ist die digitale Variante des Präventionsangebots RV Fit der Deutschen Rentenversicherung. Während das ursprüngliche Programm Präsenzphasen in der Trainingsphase beinhaltet, ermöglicht die Kompakt-Version eine komplett digitale Trainingsphase – per App und mit individueller Betreuung durch das Präventionsteam der jeweiligen Klinik. Das Ziel: mehr Flexibilität, orts- und zeitunabhängige Teilnahme und bessere Integration in den Alltag.

Ob das funktioniert, wurde in einer groß angelegten Studie untersucht – gefördert von der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und umgesetzt in Kooperation mit dem Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm und der Profession Fit GmbH.

Was kann die digitale Variante?
Insgesamt nahmen über 600 Personen an RV Fit Kompakt teil – das klassische Präsenzformat wurde mit 116 Personen in der Kontrollgruppe abgebildet. Die Ergebnisse sprechen für sich:

  • beide Gruppen erzielten signifikante Verbesserungen in zentralen Gesundheitsbereichen wie Arbeitsfähigkeit, Lebensqualität, Stressbewältigung und Selbstwirksamkeit
  • der BMI sank nur in der digitalen Gruppe signifikant
  • in sportmedizinischen Tests (z. B. Gleichgewicht, Muskelkraft) schnitten beide Gruppen deutlich besser ab als zu Beginn

Fazit: Digital kann gleichwertig – und manchmal mehr
Die Studie zeigt klar: RV Fit Kompakt steht dem klassischen Format in nichts nach. Die hohe Beteiligung und die positiven gesundheitlichen Effekte unterstreichen das große Potenzial digitaler Präventionsformate. Vor allem für Menschen mit wenig Zeit, wechselnden Arbeitszeiten oder langen Anfahrtswegen ist die digitale Variante eine echte Chance.

Für uns als RehaZentren Baden-Württemberg ist das ein starkes Signal: Digitale Prävention funktioniert – wenn sie durchdacht, wissenschaftlich begleitet und gut betreut ist.

Hertrich, L., Schmidt, J., Hübner, R., Lorenz, N., Beh, D., Schaal, C. & Tepohl, L. (2025). Prävention. RV Fit Kompakt: Ist die digitale Trainingsphase eine Alternative in der Prävention? In Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) 34. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung. Mensch trifft Maschine - digitale Chancen in Prävention und Rehabilitation nutzen (Band 131, S. 213-215). Frankfurt am Main: DRV-Schriften.

Person, die ein Smartphone in der Hand hält.

25 Jahre Isnyer Präventionstag – gemeinsam Zukunft gestalten

25 Jahre Isnyer Präventionstag – gemeinsam Zukunft gestalten

Ein Jubiläum, das zum Nachdenken anregt: Am 15. Mai 2025 feiern wir den 25. Isnyer Präventionstag. Doch statt nur zurückzublicken, geht es vor allem um die Zukunft – um die Frage, wie wir Arbeit und Leben auch in stürmischen Zeiten gesund gestalten können.

Seit einem Vierteljahrhundert setzt sich die Rehaklinik Überruh dafür ein, neue Wege in der Prävention aufzuzeigen. Die Herausforderungen, mit denen wir heute konfrontiert sind, machen deutlich: Prävention war noch nie so notwendig wie heute.

Warum Prävention jetzt wichtiger ist denn je?
Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Der demografische Wandel, der steigende Fachkräftemangel, aber auch die Zunahme psychischer Belastungen fordern Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermaßen. Viele Beschäftigte fühlen sich überfordert, der Krankenstand steigt seit Jahren – insbesondere aufgrund psychischer Erkrankungen und chronischer Beschwerden.

Gleichzeitig werden auch die äußeren Rahmenbedingungen schwieriger: Lärm, Umweltbelastungen, Zeitdruck und Unsicherheiten beeinflussen unsere Gesundheit – oft, ohne dass wir es sofort bemerken.

Prävention heißt heute mehr denn je:

  • Die eigene Gesundheit bewusst in den Blick nehmen.
  • Als Unternehmen gesunde Rahmenbedingungen schaffen, die Menschen stärken statt schwächen.
  • Die Gesellschaft als Ganzes für ein gesundes Miteinander sensibilisieren

Doch wer trägt die Verantwortung? Der Einzelne? Das Unternehmen? Oder doch die Politik? Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Präventionstags.

Vier renommierte Experten – spannende neue Perspektiven
Für dieses Jubiläum hat sich die Rehaklinik Überruh ganz besondere Referenten eingeladen – Vordenker aus Medizin, Ethik und Führungswissenschaft, die den Tag mit ihren Impulsen prägen:

  • Prof. Urban Wiesing wirft einen ganz neuen Blick auf die Prävention. Er beleuchtet die ethischen und philosophischen Dimensionen und fragt: Muss Prävention immer sein? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie viel Verantwortung können wir dem Einzelnen zumuten? Sein Vortrag regt dazu an, Prävention nicht als Zwang, sondern als bewusste Entscheidung für ein gelingendes Leben zu verstehen.
  • Prof. Thomas Münzel, einer der bekanntesten Kardiologen Deutschlands, zeigt, wie stark unsere Umwelt – etwa Lärm, Feinstaub und Hitze – unsere Gesundheit beeinflusst. Gerade Herzerkrankungen nehmen durch diese Belastungen zu. Prof. Münzel macht deutlich, warum medizinische Prävention nicht bei uns selbst aufhört, sondern auch politischen und gesellschaftlichen Einsatz erfordert.
  • Prof. Alexander Hunziker nimmt die Rolle der Führung in den Blick: Wie können Führungskräfte heute achtsam, resilient und wertschätzend handeln – und damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Mitarbeitenden stärken? Seine Botschaft: Resiliente Führung ist die beste Prävention für Teams und Unternehmen.
  • Prof. Claas Lahmann macht Mut: Sein Credo lautet, dass gesunde Arbeit möglich ist, wenn wir die richtigen Stellschrauben kennen. Mit praktischen Tipps aus der Arbeitspsychosomatik zeigt er, wie man selbst in schwierigen Situationen die eigene Zufriedenheit und Gesundheit stärken kann – und dass es manchmal die kleinen Veränderungen sind, die Großes bewirken.

Ein Tag für Austausch, Inspiration und Vernetzung
Neben diesen Vorträgen erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit Raum für offenen Austausch, Diskussionen und praxisnahe Impulse. Bei einer Podiumsdiskussion werden alle Referenten gemeinsam mit weiteren Gästen die Themen vertiefen und auch Ihre Fragen aufgreifen.

Natürlich bleibt auch genug Zeit für persönliche Gespräche und Netzwerken – denn oft sind es genau diese Begegnungen, die nachhaltige Impulse für den eigenen Berufsalltag liefern.

Warum sich Mitmachen lohnt
Ob Sie als Führungskraft, Therapeut:in, Ärzt:in oder interessierte Person dabei sind – der Isnyer Präventionstag bietet neue Perspektiven für alle, die Gesundheit nicht dem Zufall überlassen wollen.

  • Für Unternehmen und Führungskräfte: Wie schaffen wir gesunde Arbeitsplätze in Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Belastungen?
  • Für Mitarbeitende: Wie kann ich selbst gut für mich sorgen – auch wenn der Alltag stressig ist?
  • Für die Gesellschaft: Welche politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen braucht es, damit Prävention gelingt?

Seien Sie dabei – und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Prävention!
Der 25. Isnyer Präventionstag findet am 15. Mai 2025 im Kurhaus Isny statt.

Lassen Sie sich inspirieren, diskutieren Sie mit und bringen Sie Ihre Erfahrungen ein. Gemeinsam machen wir Prävention lebendig – für mehr Gesundheit, mehr Lebensfreude und mehr Miteinander.

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Warum ist Schlaf wichtig und wie gelingt erholsamer Schlaf?

Warum ist Schlaf wichtig und wie gelingt erholsamer Schlaf?

Schlaf ist eine essenzielle Säule unserer Gesundheit. Während des Schlafs regenerieren sich Körper und Geist: Das Gehirn sortiert und speichert neue Informationen, baut Abfallprodukte ab und das Immunsystem wird gestärkt. Ein erholsamer Schlaf trägt außerdem zur emotionalen Stabilität, einer besseren Konzentration und Leistungsfähigkeit sowie einer ausgewogenen Hormon- und Stoffwechselregulation bei. Schlafmangel hingegen kann zu Problemen wie erhöhter Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Depressionen führen.

Tipps für besseren Schlaf

  1. Regelmäßige Schlafzeiten
    Halten Sie feste Zeiten für das Schlafengehen und Aufstehen ein, auch am Wochenende, um Ihre innere Uhr zu stabilisieren.
  2. Schlafhygiene beachten
    Ein ruhiges, dunkles und gut belüftetes Schlafzimmer fördert die Schlafqualität. Vermeiden Sie Störfaktoren wie Lärm und elektronische Geräte.
  3. Abendrituale entwickeln:
    Tätigkeiten wie Lesen, Meditieren oder das Hören entspannender Musik helfen, den Tag abzuschließen und den Geist zu beruhigen.
  4. Licht und Bildschirmzeit reduzieren
    Das blaue Licht von Bildschirmen hemmt die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon. Schalten Sie daher elektronische Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aus.
  5. Ernährung anpassen
    Vermeiden Sie Koffein, Nikotin und schwere Mahlzeiten am Abend. Stattdessen können leichte, eiweißreiche Snacks oder ein beruhigender Tee förderlich sein.
  6. Bewegung und Stressbewältigung
    Regelmäßige körperliche Aktivität und Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training fördern erholsamen Schlaf.

Erholsamer Schlaf ist nicht nur angenehm, sondern entscheidend für Ihre Gesundheit. Ein bewusster Umgang mit Schlafhygiene und Entspannungsmethoden kann langfristig die Schlafqualität erheblich verbessern.

Quellen:
https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/schlaf-warum-wir-ihn-brauchen
https://www.meduniwien.ac.at/web/ueber-uns/news/detailseite/2020/news-im-juli-2020/der-schlaf-warum-er-so-wichtig-ist-und-wie-er-ungestoert-bleibt/
https://www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/kampf-gegen-schlafstoerung-die-besten-tipps-fuer-eine-gesunde-schlafhygiene/